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Informationen für Outgoing Students

Warum Erasmus+?


Am 15.6.1987 wurde das ERASMUS-Programm vom Rat der Europäischen Gemeinschaft beschlossen. Das Programm setzte sich als Ziel, die Mobilität der Studierenden und Lehrenden zu erhöhen, der fortschreitenden Einigung Europas Rechnung zu tragen und durch persönliche Kontakte die Programmteilnehmer, die Universitäten und letztlich die einzelnen Länder einander näher zu bringen.

Im Erasmus+ Programm werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet und umfasst den Zeitraum 2014–2020. Das Dachprogramm enthält die Teilprogramme COMENIUS (Schulbildung), ERASMUS+ (Hochschulbildung), internationale Hochschulbildung (Erasmus Mundus), LEONARDO (Berufsbildung), GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung), JUGEND IN AKTION (Jugend) und Sport (insbesondere Breitensport).

Das Erasmus+-Programm bietet eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Als konkrete Leistungen für Studierende werden Auslandsaufenthalte von drei Monaten bis zu einem Studienjahr im Rahmen vereinbarter Kooperationen ermöglicht.
  • Studiengebühren im Ausland werden nicht erhoben. Im Ausland erbrachte Studienleistungen werden grundsätzlich im vereinbarten Umfang anerkannt bzw. angerechnet.
  • Als Ausgleich für Mehrkosten des Auslandsstudiums wird ein Stipendium gewährt:
    Der Mobilitätszuschuss für den ERASMUS+ Studienaufenthalt staffelt sich nach Ländergruppen, die sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern orientieren. Es gibt drei Ländergruppen:
      • Ländergruppe 1: Förderung 250 EUR/Monat Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden und die Schweiz (Schweiz nicht für 2014/15)
      • Ländergruppe 2: Förderung 200 EUR/Monat Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei und Zypern
      • Ländergruppe 3: Förderung 150 EUR/Monat Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei und Ungarn
  • Die Gasthochschule hilft bei der Wohnungssuche und sorgt für die soziale und fachliche Betreuung der Teilnehmer.
  • Wird ein zwei-semesteriger Erasmusaufenthalt angestrebt, kann dieser auf zwei Zielländer verteilt werden

     

Allgemeine Richtlinien


bitte öffnen Sie hier

 

Bewerbungsverfahren


Voraussetzungen:

  • Immatrikulation in Freiburg
  • Staatsangehörigkeit eines EU- oder EWR-Landes oder eines EU-Beitrittslandes
  • Im Hauptfach müssen bis Antritt des Erasmusaufenthaltes mind. 50 ECTS-Punkte erworben werden.
  • ausreichende Sprachqualifikation in der jeweils relevanten Fremdsprache. Genauere Informationen erhalten Sie bei der ERASMUS+-Fachkoordinatorin.


Empfehlung:

Bevor Sie sich für einen Erasmus+-Studienplatz bewerben, besuchen Sie die Infoveranstaltung zum Erasmus+-Programm, die in der Regel jedes Jahr ca. Ende November angeboten wird (Termine auf der Homepage des Kunstgeschichten Instituts oder am Schwarzen Brett).


Bewerbung:

Zur vollständigen Abgabe Ihrer Bewerbungsunterlagen benötigen Sie:

  • einen tabellarischen Lebenslauf mit Foto
  • eine Begründung für Ihren Studienaufenthalt im Ausland, die Ihr Forschungsvorhaben beinhaltet (Motivationsschreiben)
  • eine Leistungsübersicht
  • einen Nachweis über Ihre Sprachkenntnisse


Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

Prof. Dr. Hans W. Hubert
z. Hd. Frau Margarita Augustin
Kunstgeschichtliches Institut
Platz der Universität 3
79085 Freiburg im Breisgau


Für weitere Fragen und Informationen steht Ihnen Frau Augustin gerne zur Verfügung.

 

Anerkennung der Studienleistungen


Während des Auslandsaufenthalts sind 30 ECTS-Punkte pro Semester zu erwerben. Vor dem Semesterbeginn wird ein Learning Agreement erstellt und alle Veranstaltungen mit dem Fachkoordinator besprochen. Nicht alle Kurse müssen im Fach Kunstgeschichte sein. Man kann sowohl Sprachkurse als auch Lehrveranstaltungen für das jeweilige Nebenfach auswählen.

Die wichtigsten Voraussetzungen für die Anerkennung sind die Anzahl der ECTS und die thematische Übereinstimmung der Lehrveranstaltungen. Die Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen wird in jedem konkreten Fall aufgrund der mitgebrachten Nachweise beschlossen. Aus diesem Grund ist eine genaue Dokumentation der Leistungen (Kopien der kommentierten Vorlesungsverzeichnissen, Prüfungsfragen, Literaturlisten, Essays usw.) erforderlich.

 

Auslands-BAFÖG / andere Finanzierungsmöglichkeiten


Neben dem Erasmus+-Programm gibt es auch andere Wege, das Studium im Ausland zu finanzieren. Es ist beispielweise möglich, den Auslands-BAFöG parallel zum Erasmus+-Programm zu beantragen. Oder man kann den Erasmus+-Studienplatz in Anspruch nehmen, das Auslandsstudium jedoch über andere Mittel finanzieren.

 

 
 

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