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Vöge-Digital: Erschließung und Digitalisierung von Objekten aus dem Bestand des Wilhelm-Vöge-Archivs

 

Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines Digitalisierungskonzeptes für die Erschließung einer Objektgruppe aus dem Nachlass des Kunsthistorikers Wilhelm Vöge (1868-1952), um diese im Anschluss zu digitalisieren und sie auf eine spezifische Weise untereinander virtuell verknüpfbar zu machen. Dies soll ermöglichen, wissenschaftsgeschichtliche Aspekte aus bildwissenschaftlicher Perspektive im Forschungsdiskurs gezielt zu behandeln. Der bedeutende kulturgeschichtliche Nachlass Wilhelm Vöges enthält Konglomerate von Objekten wie Gipsabgüsse, Zeichnungen, Photos sowie spezielle Sekundärliteratur mit Bildmaterial. Diese Medien dienten Vöge für die Vermittlung von Kunstwerken und wurden von ihm in Forschung und Lehre eingesetzt. In Verbindung mit den zugehörigen Texten Vöges dokumentieren sie bestens die Methoden und Vorgehensweisen in der universitären Gründungsphase des Faches Kunstgeschichte. Durch die archivarische Aufbewahrung wurden die Einzelobjekte jedoch aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gerissen und physisch voneinander getrennt. Durch die Digitalisierung der Objekte und ihre Verknüpfung in Datenbanken kann diese physische Trennung virtuell wieder aufgehoben werden. Diese neue Sachgrundlage ermöglicht und befördert die Erforschung der Geschichte des Faches um 1900 sowie den nationalen wie internationalen Diskurs um diesen wichtigen Pionier der Kunstgeschichte.


Literaturliste:

  • Brush, Kathryn: The shaping of art history – Wilhelm Vöge, Adolph Goldschmidt and the study of medieval art, Cambridge 1996.

  • Deicher, Susanne: Produktionsanalyse und Stilkritik – Versuch einer Neubewertung der kunsthistorischen Methode Wilhelm Vöges, in: Kritische Berichte – Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften, Bd. 19, Heidelberg 1991, S. 65-82.

  • Endrödi, Gábor (Hrsg.): Wilhelm Vöge – Michelangelo und die Pisani, München 2016.

  • Hubert, Hans W.: Wilhelm Vöge und das Freiburger Münster – Zur Gründung des Kunstgeschichtlichen Instituts vor 100 Jahren, in: Freiburger Universitätsblätter, Bd. 190, Freiburg 2010, S. 129-137.

  • Hubert, Hans W.: Das Kunsthistorische Institut in Florenz– Von der Gründung bis zum hundertjährigen Jubiläum (1897-1997), Florenz 1997.

  • Schmengler, Dagmar: Die Masken von Reims – Zur Genese negativer Ausdrucksformen zwischen Tradition und Innovation, in: Kunstwissenschaftliche Studien, Bd. 187, Berlin/München 2016.

  • Schlink, Wilhelm (Hrsg.): Wilhelm Vöge und Frankreich – Akten des Kolloquiums aus Anlaß des 50. Todestages von Wilhelm Vöge, Freiburg 2004.

  • Vöge, Wilhelm: Bildhauer des Mittelalters, Berlin 1958.

  • Vöge, Wilhelm: Jörg Syrlin der Ältere und seine Bildwerke, Berlin 1950.

  • Vöge, Wilhelm: Raffael und Donatello – ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der italienischen Kunst, Straßburg 1896.

  • Vöge, Wilhelm: Die Anfänge des monumentalen Stiles im Mittelalter – eine Untersuchung über die erste Blütezeit französischer Plastik, Straßburg 1894.

  • Vöge, Wilhelm: Eine deutsche Malerschule um die Wende des ersten Jahrtausends – kritische Studien zur Geschichte der Malerei in Deutschland im 10. und 11. Jahrhundert, in: Westdeutsche Zeitschrift für Geschichte und Kunst, Bd. 7, Trier 1891.



Projektleiter: Prof. Dr. Hans W. Hubert

Projektpartnerin: Prof. Dr. Anna Schreurs-Morét

Wissenschaftliche Mitarbeiter:

  • Johannes Sauter M.A.

  • Undine Remmes M.A.




 

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